Für ganze 4 Tage verwandelt sich das holländische Maastricht in das Zentrum für Experten und Forscher auf dem Gebiet der Immundefekte. Die Internationale Patientenorganisation für Immundefekte (IPOPI) tagt alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit der Europäischen Gesellschaft für Immundefekte (ESID) und der Internationalen Gruppe der Pflegekräfte für Immundefekte (INGID). Hier kommen die IPOPI-Mitglieder aus der ganzen Welt zum Globalen Patiententreffen (GPM) zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, neue Verbindungen aufzubauen und wertvolle Kooperationen zu fördern. Unter dem Motto „Translationale Immunologie über Grenzen hinweg“ beleuchtet das wissenschaftliche Programm der ESID 2026 die vielfältigen Dimensionen der Immunologie. Dabei schlägt es die Brücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung bei Erkrankungen im Zusammenhang mit Immundefekten.
Ziel des ESID ist es, wissenschaftliche und klinische Grenzen zu erweitern: Erkenntnisse aus der immunologischen Diagnostik und Therapie, dem Verständnis pathophysiologischer Mechanismen sowie aus anderen Fachgebieten sollen in konkrete Strategien zur Verbesserung der Patientenversorgung einfließen.
Dank der finanziellen Unterstützung eines Sponsors erhielt auch die dsai (vertreten durch Andrea Maier-Neuner und Michaela Scholtysik) wieder die Gelegenheit, gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten, Forschenden, Pflegefachpersonen sowie Patientenvertretungen die Schnittstellen zwischen Grundlagenwissenschaft und klinischer Praxis zu erkunden. Wir sind gespannt, was uns die beiden dsai-Teilnehmenden berichten!

