
= severe combined immunodeficiency / schwerer kombinierter Immundefekt
Ausführliche Informationen finden Sie hier
(Quelle: Centrum für Chronische Immundefizienz Freiburg)
und in unserem SCID/CID-Patientenflyer
Außerdem gibt es hier viele weitere Infos (Englisch)
= kombinierter Immundefekt
Ausführliche Informationen finden Sie hier
(Quelle: Centrum für Chronische Immundefizienz Freiburg)
und in unserem CID-Patientenflyer
Überbegriff für Erkrankungen, bei denen zu wenige Antikörper/Immunglobuline im Blut vorhanden sind.
Dazu gehören:
= common variable immunodeficiency
Therapie: in erster Linie Immunglobulintherapie / Antikörperersatztherapie
Ausführliche Informationen finden Sie hier
(Quelle: Centrum für Chronische Immundefizienz Freiburg)
und in unserem CVID Patientenflyer
= Morbus Bruton
Therapie: Immunglobulintherapie / Antikörperersatztherapie
ggf. Antibiotika (auch prophylaktisch)
Ausführliche Informationen finden Sie hier
(Quelle: Centrum für Chronische Immundefizienz Freiburg)
und in unserem Agammaglobulinämie-Patientenflyer
Therapie: In der Regel nur symptomatisch (Antibiotika etc.), da IgA nicht substituierbar ist.
Lesen Sie mehr zum selektiven IgA-Mangel hier im Fachartikel von Dr. Maria Faßhauer - dsai Newsletter 29 (2-2021)
= CGD - Chronic Granulomatous Disease
Therapie: Antimykotika, Antibiotika, ggf. Knochenmark-/Stammzelltransplantation
Ausführliche Informationen finden Sie hier
(Quelle: Centrum für Chronische Immundefizienz Freiburg)
und in unserem CGD-Patientenflyer
Ursachen von APDS
APDS entsteht durch Mutationen in zwei bestimmten Genen. Die Auswirkung der Mutation ist eine Störung der Balance der weißen Blutkörperchen (B-Zellen und T-Zellen). Diese Genveränderungen führen zu überaktiven Signalen in Immunzellen. Das verschiebt das Gleichgewicht zwischen zu jungen, zu alten und richtig funktionierenden Zellen. Dadurch wird die Fähigkeit des Körpers, Infektionen zu bekämpfen beeinträchtigt. Betroffene leiden an wiederholt aufkommenden Infektionserkrankungen, zum Beispiel der Atemwege. APDS hat seinen Namen von einem körpereigenen Enzym, der PI3-Kinase Delta (δ). Bei APDS führt eine genetische Mutation zu einer Überaktivität.
Die Fehlfunktion der PI3-Kinase Delta führt zu
Diese Beeinträchtigung der PI3-Kinase Delta schwächt das Immunsystem und erhöht die Infektanfälligkeit. Dieses Enzym ist sehr wichtig für die Signalweitergabe.
Warnzeichen für APDS bei Kindern
▶️Diagnose von APDS bei anderen Familienangehörigen
▶️Schwere bakterielle Infektionen der Bronchien, der Ohren und der Nebenhöhlen
▶️Lymphoproliferation (Vergrößerung von Milz, Leber und Lymphknoten)
Warnzeichen für APDS bei Erwachsenen
▶️Wiederkehrende und schwer verlaufende Infektionen der Atemwege, Ohren und Nebenhöhlen
▶️Organvergrößerungen: Schwellungen von Leber, Milz und Lymphknoten
▶️Autoimmunerkrankungen: Erkrankungen wie Autoimmunzytopenien und Schilddrüsenentzündungen
▶️Chronische entzündliche Darmerkrankungen
▶️Erhöhtes Risiko für Lymphknotenkrebs
Das Enzym PI3-Kinase Delta spielt eine wichtige Rolle in den Zellabläufen, was diese schwerwiegenden Symptome erklärt.
Den letzten Stand der Forschung (10-2023) zu APDS, dem Activated PI3 Kinase Delta Syndrome, vermittelt der Fachbericht von PD Dr. med. Sujal Ghosh, Immunologe am Universitätsklinikum Düsseldorf. Der Fachartikel informiert über alle Facetten zum Krankheitsbild APDS, Activated PI3 Kinase Delta Syndrome und wurde im dsai-Newsletter 36 (03-2023) veröffentlicht. Zum Fachartikel über Activated PI3 Kinase Delta Syndrome (APDS) geht es hier
Lesen Sie hier mehr über das Leben mit APDS - die Geschichte des kleinen Patienten Felix
Ausführliche Informationen finden Sie hier
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Ausführliche Informationen finden Sie in unserem dsai-Patientenflyer "Schwere chronische Neutropenie"hier
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Alle paar Jahre durchforstet der Ausschuss für angeborene Immunstörungen (Inborn Errors of Immunity, IEI) der International Union of Immunological Societies (IUIS) wissenschaftliche Berichte, um seine Liste der genetischen Varianten zu überarbeiten, die angeborene (primäre) Immundefekte (PID), verursachen. Die jüngste Klassifizierung, die im Juni 2022 veröffentlicht wurde, fügt der Liste 56 neue PID hinzu, wodurch sich die Gesamtzahl auf 485 verschiedene Störungen in 10 Kategorien erhöht. (Quelle: IDF Immunodeficiency Foundation, USA)
Hier finden Sie die komplette Liste der genetischen PID-Varianten der IUIS, Stand: 24.06.2022 (Springer Link)