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Ärztefortbildungen
dsai e.V. Patientenorganisation
für angeborene Immundefekte

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es, wie z. B. die subkutane und die intravenöse Immunglobulintherapie... ?

Angeborene Immundefekte sind nicht heilbar. Aber eine entsprechende Therapie ermöglicht es den meisten Betroffenen mit einem Antikörpermangel jedoch, ein weitgehend normales Leben zu führen.

Es gibt drei Möglichkeiten, die fehlenden Antikörper - auch Immunglobuline genannt - zuzuführen:

Subkutane Injektion von Immunglobulinen (Immunglobulin-Therapie s.c.)

Die lebenswichtigen Antikörper werden direkt unter die Haut (= subkutan) gespritzt. Die subkutane Immunglobulintherapie kann der Patient in der Regel selbst zu Hause anwenden - was ihm zu einem großen Stück Lebensqualität verhilft.

Intravenöse Injektion von Immunglobulinen (Immunglobulin-Therapie i.v)

Hierbei erfolgt die regelmäßige Gabe von Antikörpern über die Vene; Patienten müssen dafür regelmäßig  eine entsprechende Immundefekt-Ambulanz zur Verabreichung der intravenösen Immunglobulintherapie aufsuchen.

Knochenmarktransplantation

Nur in besonders schweren Fällen erhalten Patienten eine Knochenmarktransplantation.

Detaillierte Informationen zu Therapiemöglichkeiten finden Sie in der Broschüre "Therapiemöglichkeiten mit Immunglobulinen"

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Zur Bestellung (kostenfrei)

Für bereits diagnostizierte Patienten gibt es PID-Schulungen:

Patientenschulungen haben das Ziel, die Patienten zu bestärken, ihre Probleme, die die Erkrankungen im Alltag mit sich bringen, selbständig und selbstbewusst zu bewältigen. Hier lernen Sie alles rund um die Immunglobulintherapie, z. B. wie Sie sich oder Ihrem Kind zu Hause die Immunglobuline für die Immunglobulintherapie subkutan verabreichen und viele wichtige Informationen für Ihren Alltag. 

Mehr dazu erfahren Sie unter www.pid-schulung.de

Eintauchen in das Immunsystem - mit der PID (primäre Immundefekte)-Schulung -
Dr. Maria Faßhauer, Zertifizierte PID-Trainerin und Vorsitzende PID Schulung e. V. - Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum St. Georg, Leipzig

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