Autoinflammation

Die dsai hat seit 2019 ihr Beratungsangebot auch auf autoinflammatorische Erkrankungen,
vor allem auf Fiebersyndrome, ausgeweitet und steht als Anlaufstelle für Betroffene zur Verfügung.

Zur Autoinflammation kommt es durch Überaktivierung des angeborenen Immunsystems, eine Schlüsselrolle dabei spielen Botenstoffe, wie z. B. das Interleukin-1ß.
Es treten Entzündungsreaktionen (Inflammation) auf, ohne dass ein Infekt zugrunde liegt
(also quasi von selbst = „auto“).

Charakteristisch für diese Erkrankungen, die in der Regel genetisch bedingt sind, sind vor allem wiederkehrende Fieberschübe. Aber auch weitere Symptome wie z.B. Ausschläge, Gelenk-,
Augen-, oder Ohrenentzündungen und Abgeschlagenheit/Erschöpfung sind typisch.

Einige Beispiele für autoinflammatorische Erkrankungen sind FMF (Familiäres Mittelmeerfieber),
CAPS (Cryopyrin-assoziierte periodische Fiebersyndrome) , TRAPS (Tumornekrosefaktor-Rezeptor-assoziiertes periodisches Syndrom) oder HIDS (Hyperimmunglobulin-D-Syndrom).

Therapieziel ist es Krankheitsaktivität/-symptome frühzeitig, schnell und anhaltend zu bremsen
und unter Kontrolle zu bekommen, um so auch der schwerwiegenden Folgeerkrankung Amyloidose vorzubeugen.

Wir danken folgenden Firmen für die Unterstützung des Projekts
"Erweiterung des Beratungsangebots auf Autoinflammation"