Angeborene Immundefekte

Angeborene Immundefekte sind nicht ansteckend. Die Mehrzahl der Defekte wird vererbt.

Der menschliche Organismus ist mit einem ausgefeilten Verteidigungsmechanismus, dem Immunsystem, ausgestattet. Es erstaunt nicht, dass dieses hochkomplizierte System, in dem sich viele Informationswege kreuzen, an den unterschiedlichsten Stellen defekt sein kann.

Diese nachteilige Situation ist manchen Menschen angeboren. Sie leiden an einem angeborenen Immundefekt. Ihr schwächeres Immunsystem besitzt eine nur eingeschränkte Fähigkeit, auf Infektionen zu reagieren und sie zu überwinden. Die Patienten leiden häufiger an Krankheiten, deren Verlauf meist schwerer als gewöhnlich ist und lebensbedrohlich sein kann.

Die nachfolgende Liste gibt eine Übersicht über die häufigsten angeborenen Immundefekte:

  1. Kombinierte (T- und B-Zell) Defekte:
  2. Immundefekte, bei denen der Antikörpermangel im Vordergrund steht:
  3. Defekte der Phagozytenzahl und -funktion:
  4. Andere definierte Immundefekte:
  5.  

Es kann aber auch bei einem gesunden Organismus im Laufe der Zeit z.B. durch virale Infektionen (HIV), Autoimmunerkrankungen oder Mangelernährung ein Defekt entstehen. Man spricht hier von einem erworbenen Immundefekt.