Immun? Du schon. Ich nicht.

Die Diagnose ist gestellt. Sie oder Ihr Kind leiden an einem Immundefekt.
Der Satz ?Immun? Du schon.Ich nicht.? trifft zu.
Was kann, was muss, was ist zu tun?

  1. Atmen Sie erst einmal tief durch. Mit der Diagnose kann die Krankheit therapiert werden.
      In der Regel wird das Leben wieder einfacher, lebens- und liebenswerter.

  2. Werden Sie Mitglied bei der dsai. Hier finden Sie Hilfe von Menschen,
      die genau ihrer Weg schon gegangen sind, gehen mussten.

  3. Informieren Sie sich über mögliche Therapiewege. Die dsai berät Sie gerne.

  4. Der Arzt oder die Klinik Ihres Vertrauens sollte in der Nähe ihres Wohnortes sein.

  5. Suchen Sie einen Immunologen, einen Spezialisten für ihr Krankheitsbild.
      Nehmen Sie ein oder zwei Mal im Jahr größere Anfahrtswege in Kauf.
      Die dsai kennt die Spezialisten. Fragen Sie um Rat.

  6. Führen Sie ein ausführliches Gespräch mit ihrer Apotheke. Erklären Sie die
      Lebensnotwendigkeit der Medikamente. Die Medikamente müssen stets rechtzeitig
      und ausreichend für Sie da sein.

  7. Bei einer Therapie mit Immunglobulinen: Bestehen Sie gegenüber ihrem Arzt auf einer
      hochdosierten Versorgung. Die DSAI informiert Sie ausführlich über die Immunglobulinwerte
      im Blut, die es zu erreichen gilt und die erreichbar sind.

  8. Die Therapie muss Teil ihres Terminplanes werden. Vergessen Sie das nicht.
      Vor allem dann nicht, wenn der nächste Urlaub ansteht.

  9. Nehmen Sie Abstand von Urlaubsregionen mit problematischen Krankheitserregern.

10. Hören Sie stets bewusst in sich hinein bzw. beobachten Sie ihr Kind stets genau.
      Nehmen Sie die kleinste Infektion sehr ernst.

Vorstehende 10 Punkte sollen helfen, dem Immundefekt von Anfang an die Stirn zu bieten. Der Wille ist wie überall der Weg. In diesem Fall führt der Weg über die dsai.

Ratgeber

Unser Ratgeber gibt Ihnen weitere Anregungen und Hinweise zum "Leben mit einem angeborenen Immundefekt".

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